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Als Antwort auf why-not @Heike

Da sind die Chancen, dass "Die Linke" die absolute Mehrheit bei Wahlen erreicht aber höher.
Als Antwort auf why-not @Heike

@Dodo_sipping

Dann ärgere ich mich, dass ich fast 40 Jahre z.T: hart gearbeitet habe und deshalb wahrscheinlich genau diesen Betrag erhalten werde.

Deshalb zeichne ich diese Petition nicht. Sie ist in meinen Augen eine Verarsche derer (besondern bei Frauen), die für ihre Rente gebuckelt haben.

@Dodo
Als Antwort auf why-not @Heike

an der Petition? Das steht jetzt erstmal so da. Oder meinst Du an der Finanzierung? Dann erklär mal. Ich geh aber ins Bett jetzt. Nachti @Frau_Sofa
Als Antwort auf Dodo

@Dodo_sipping @Frau_Sofa

Ich hätte immer noch sehr gerne ne Bürgerversicherung.
Ich gehe jetzt auch. Schlaf gut.

Als Antwort auf Dodo

@Dodo_sipping @Frau_Sofa Hmm ... wieso nicht finanzierbar? In vielen EU-Ländern gibt es schon lange eine Mindestrente (FR & NL z.B. 1200 €) ... dort gibt es allerdings nur eine Rentenkasse in die alle ! einzahlen. Hierzulande haben Beamte, Abgeordnete, Zahnärzte, Ärzte, Anwälte, Steuerberater u.a. jeweils ihre eigene "Rentenkasse" ... dazu kommt die sog. Beitragsbemessungsgrenze, so daß gut Verdienende prozentual weniger einzahlen, dennoch eine bessere Rente erhalten ...

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Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (5 Tage her)
Als Antwort auf die_Leo

@Dodo_sipping @Frau_Sofa Kurioserweise ist ja immer nur die "Rentenkasse" der Arbeitnehmer angeblich nicht finanzierbar ... für die "Pensionen" der Beamten & "Versorgungsbezüge" der Abgeordneten mangelt es kurioserweise nie an Steuergeldern ...!
Außerdem muß die Rentenkasse der Arbeitnehmer Kosten übernehmen, die die anderen "Rentenkassen" (siehe Teil 1) nicht mitschultern müssen ...
Soweit zum Thema verlogene Solidargemeinschaft ...

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Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (5 Tage her)
Als Antwort auf die_Leo

@die_Leo ich bin NICHT gegen Mindestrente und diese Gesamtkasse, im Gegenteil, eine Kasse, in die alle einzahlen, ist als Plan völlig in Ordnung. Aber ich bin gegen nur 5 Beitragsjahre. Wie soll das gehen? @Frau_Sofa @why_not
Als Antwort auf Dodo

@Dodo_sipping @die_Leo @Frau_Sofa

Ich gehe davon aus, dass sich das nicht durchsetzen ließe, dennoch finde ich es wichtig, ein Zeichen zu setzen, das in Richtung auskömmliche Mindestrente zeigt, und zwar auch bei Erwerbsunfähigkeit.

Als Antwort auf why-not @Heike

Erwerbsunfähigkeit ist aber wieder was anderes. "Zeichen setzen" mit irrationalen und offenbar undurchdachten Petitionen funktioniert halt eher semigut. @die_Leo @Frau_Sofa
Als Antwort auf Dodo

@Dodo_sipping @Frau_Sofa Hmm ... sicher, in den vielen EU-Staaten mit Mindestrente muß man deutlich länger als 5 Jahre eingezahlt haben, um die Mindestrente zu erhalten.
Andererseits: Abgeordnete haben bereits nach dem 1. Jahr Anspruch auf Altersbezüge in Höhe von 2,5% ... bedeutet: nach NUR 20 Jahren Arbeit als Abgeordneter haben die bereits einen Anspruch von 50%, der nicht verfällt, selbst wenn sie nix mehr tun ...
Und wenn jetzt die Boomer in Rente gehen, dann ...

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Als Antwort auf die_Leo

@Dodo_sipping @Frau_Sofa ... dann werden vor allem die Pensionen der Beamten & die Altersbezüge der Abgeordneten für die jüngeren Generationen extrem teuer zu stehen komnen ... und nicht die Rente der Arbeitnehmer! Der Unterschied: Pensionen & Altersbezüge werden über Steuern finanziert ... da braucht man nur diskret den Landes- u/o Bundesetat umschichten ... einige Ausgsben kürzen .... und kaum einer merkt das ...

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Als Antwort auf die_Leo

@die_Leo Bürgerkasse für alle inkl Beamte wäre schon optimal. Und deren Gehälter im unteren Bereich durchaus anheben, die sind niedrig, aber halt auch dort normalen Satz einzahlen lassen. Die haben eh noch andere Vergünstigungen wie Baukredite etc. @Frau_Sofa @why_not
Als Antwort auf Dodo

@Dodo_sipping @die_Leo @Frau_Sofa

Arbeitest du im Niedriglohnsektor, kriegst du nirgends nen Baukredit. Ansonsten: ja.

Gitarre fuer alle! hat dies geteilt.

Als Antwort auf Dodo

@Dodo_sipping
Es geht nur um die Differenz des Rentenbetrages auf 1400 €.
Ob nun 5 Jahre oder eine andere Zahl könnte sicher diskutiert werden.

Das Geld wäre locker vorhanden, wenn man:
- Steuerhinterziehung/-vermeidung konsequent verfolgen,
- Vermögenssteuer einführen,
- Subventionen wie Dienstwagenprivileg, Agrardiesel etc. abschaffen,
- Luxus gerecht, bspw. auf Basis der Umweltwirkungen, besteuern würde.
@Frau_Sofa @why_not

Als Antwort auf Ein Leuchtturm steht rum

@Frau_Sofa @Dodo_sipping

Ist nicht eher deine geringe Rente der Fehler? Und hast du mehr, wenn mehr Menschen in Altersarmut landen?

Als Antwort auf Ein Leuchtturm steht rum

@Frau_Sofa @Dodo_sipping wenn es die gäbe hättest du gleichzeitig bei der nächsten Tarifrunde einen sauberen Hebel mit dem du dem Kapital ein bisschen mehr aus dem Rippen leiern könntest.
Das ist ähnlich wie bei Mindestlohn Erhöhungen.
Als Antwort auf why-not @Heike

allein weil Ylander mal wieder so wortreich und denkarm dagegen wettert, ist es ein Muss diese Petition zu unterstützen. (Wenn schon aus sonst keinem Anderen der ganzen guten Gründe)
Als Antwort auf why-not @Heike

Warum die Einschränkung "mindestens fünf Beitragsjahre"?
Warum nicht für alle?
Als Antwort auf Øssi™

War mein erster Gedanke, aber irgendwie müssen die Arbeitgeber ja auch auf ihre Kosten kommen. In DE denkt der Lohnabhängige immer auch für die "armen Reichen" mit Millionen oder gar Milliarden auf dem Konto mit.
Als Antwort auf Øssi™

Ich fürchte, das musst du dendiedas Pretent*in fragen.
Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (5 Tage her)
Als Antwort auf why-not @Heike

Wo genau soll das Geld herkommen? Nicht alle können falsche Versprechungen machen, wie die CDU.
Als Antwort auf maxmoon 🌱

@utopify_org

Bürgerversicherung, Erbschafts- , Finanztransaktions- und Vermögenssteuer.

Als Antwort auf why-not @Heike

Und all die Steuereinnahmen sollen für Rentner drauf gehen, anstatt für Infrastuktur, Bildung und Klimaschutz?
Als Antwort auf maxmoon 🌱

Stellt sich doch die Frage, wie andere Länder, denen ihre Bürger mehr wert sind, das finanzieren. Österreich hat z.B. bei ähnlichem Rentensystem und ähnlicher Altersstruktur ein Rentenniveau von über 70%. In Holland bekommt auch jemand, der nicht in die Rentenkasse eingezahlt hat, eine ausreichende Grundrente. Und das, obwohl diese Länder bedeutend kleinere Volkswirtschaften als DE haben. Wer den Dünnpfiff von "das ist nicht finanzierbar" wirklich glaubt, lebt halt nicht in der Realität. Bei uns erhöhen sich leider immer nur die Vermögen derer, die eh schon zu viel haben.
Als Antwort auf maxmoon 🌱

@utopify_org im Zweifel Quandt enteignen. Geld ist da, es muss nur gerecht verteilt werden.
Als Antwort auf benny

@benny @utopify_org

Eben. Das ginge auch ohne Enteignung. Darf gar nicht an Steuerhinterziehung und Co denken.

Als Antwort auf benny

@benny
Wenn man eine Person enteignet, kann man nicht 19 millionen Personen (zahl steigend) damit jeden Monat für Jahre bezahlen.
Als Antwort auf maxmoon 🌱

@utopify_org dann enteignet man eben zwei. Das Geld muß ja nur in Zirkulation bleiben.
Als Antwort auf benny

@benny
Die Rechnung geht immer noch nicht auf und ist unrealistisch 😀
Als Antwort auf benny

@benny
Nein, Mathe hilft, um zu sehen, ob etwas überhaupt Sinn macht durchzuziehen. Der Tipp geht auch an die CDU, weil einfache Mathe geholfen hätte die Ressourcen an der richtigen Stelle einzusetzen, um richtig viel Geld einzusparen, anstatt einer handvoll Totalverweigerern die Zuschüsse zu streichen. Die Kosten und der Aufwand sind enorm. Da hätte man locker paar Kindergärten, Schulen und Internet ausbauen/renovieren können.

Einfach einen auf "Auf Los, geht's los!" zu machen, hat selten etwas gebracht. Es braucht eine durchdachte Strategie, die auch nachhaltig etwas bringt und nicht einfach nur Chaos verursacht und das Volk sogar aufwühlt.

Als Antwort auf maxmoon 🌱

@utopify_org @benny

Das WOLLTEN die so, und es trifft beileibe nicht nur die Chimäre „Totalverweigerer“!

Als Antwort auf why-not @Heike

hätte nichts dagegen, die Grundsicherung im Alter/bei Erwerbsunfähigkeit anzuheben. Ne allgemeine Einführung einer Mindestrente finde ich aber falsch.

Denn bei 60-80% der Beziehenden von winzigen Renten - späteren Selbständigen, Freiberuflern und Beamten, die am Anfang ihres Erwerbsleben als Angestellte o.ä. gearbeitet haben - stellt diese nicht die primäre Form der Alterssicherung dar. Und ihre vollen Alterseinkomnen liegen eher im oberen Quartil der Einkommensverteilung.

Als Antwort auf Norbert Schanne

@dancing_goblin

Für die Generation, die jetzt in Rente ist, war das noch das Hauptstandbein. „Sozialhilfe“ wird erst recht nicht angehoben, ich würde mir das wünschen, sehe aber „schwarz“.

Als Antwort auf Norbert Schanne

@dancing_goblin
"Denn bei 60-80% der Beziehenden von winzigen Renten - späteren Selbständigen, Freiberuflern und Beamten, die am Anfang ihres Erwerbsleben als Angestellte o.ä. gearbeitet haben - stellt diese nicht die primäre Form der Alterssicherung dar."

Spannend, woher stammen diese Zahlen?

Als Antwort auf André

@asltf @dancing_goblin

Nun, für diejenigen, die jetzt unter Altersarmut leiden, traf das anscheinend nicht zu (oder war zu gering).

Als Antwort auf André

@asltf dafür musst du verschiedene Angaben (GRV, Mikrozensus/Armutsstatistik, Angaben zu Pensionären, Freiberuflern/Selbständigen im Ruhestand, Bevölkerungsstatistik usw.) übereinander legen, und dann mit gesetzlichen Bestimmungen bzw. typischen Ausbildungswegen abgleichen... eine exakte Angabe könnte man evtl. aus dem LESt-Datensatz beim FDZ der statistischen Ämter errechnen.

Ich versuch mal, das ganze kurz zu skizzieren.

Als Antwort auf Norbert Schanne

@asltf
1) Es leben etwa 19 Mio Senioren in Dtld.

2) die GRV zahlt an 18 Mio Menschen Altersrenten (nicht notwendigerweise alle, aber viele hier lebend), davon bekommen ca. 8 Mio weniger als 1000€ und ~3,3 Mio sogar weniger als 500€.

3) Es gibt etwa 2,5 Mio Pensionäre und 3,5 Mio ehem. Selbständige/Freiberufler... von denen bekommen wohl 4-5 Mio auch Rentenzahlungen, sonst passen 1) und 2) nicht zusammen.

4) etwa 0,75 Mio Senioren bekommen Grundsicherung nach SGB XII.

Als Antwort auf Norbert Schanne

@asltf
5) Das Median-Nettoäquivalenzeinkommen liegt bei grob 30k €, 60%-, 50%- und 40%-Schwelle als Maße der Armut also bei 18k, 15k und 12k €.
Laut mikrozensus von 2021 leben 19,8, 11,6 und 6,1% der Senioren unter den jeweiligen Schwellen - etwa 1 Mio Senioren haben weniger als 1000€ im Monat zur Verfügung - mehr als Grundsicherung beziehen, aber deutlich weniger als GRV-Zahlungen < 1000€ bekommen.

6) Beamte müssen explizit zunächst GRV-Zahlungen beanspruchen; Pension füllt auf.

Als Antwort auf Norbert Schanne

@asltf
7) Ärzte (während der Facharztausbildung), Juristen (als Junioranwalt), Handwerker ( während Lehre und Jahren bis zum Meister) arbeiten oft 5-10 Jahre angestellt, bevor sie einen eigenen Betrieb aufmachen... und erwerben in dieser Zeit einen Anspruch auf 400-800€ Rente pro Monat.
Als Antwort auf Norbert Schanne

@dancing_goblin @asltf

Und was soll nun aus den Menschen mit Armutsrenten werden? das geht so nicht!
Wer die ganze Zeit zu Mindestlohn arbeitet, landet nach 45 Jahren bei Sozialhilfe. Fair?

Als Antwort auf why-not @Heike

hab mitgezeichnet. Find die gefühlte Diskrepanz zwischen "langem Arbeitsleben" und 5 Beitragsjahren aber unglücklich formuliert. Klar, arbeiten bedeutet nicht gleich Beitragsjahre, aber da wäre ein erläuternder Halbsatz hilfreich gewesen.
Als Antwort auf why-not @Heike

Menschen mit geringem aber auskömmlichem Einkommen sind die "besten Konsumenten".

Die Zeit ist reif für "Trickle up"

Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (4 Tage her)
Als Antwort auf why-not @Heike

Done. Und erneut für alle noch Mitzeichnenden der Ratschlag, die Kommentare dort zu meiden.
Unbekannter Ursprungsbeitrag

Als Antwort auf why-not @Heike

Der Witz ist natürlich, dass das den Staat praktisch nichts kosten würde (selbst, wenn man die Aufstockung voll aus Steuermitteln finanzierte, was man sollte).

Es verringert nur die Demütigung und den Verwaltungsaufwand für Bedarfsprüfung anderer Sozialleistungen.

Wenn dann irgendjemand 300€ mehr Rente bekommt, obwohl er sie nicht braucht, weil er anderswoher schon ein Alterseinkommen hat: Ist egal. Schön für die.

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